Der VBG Podcast zum Arbeitsschutz
00:00:01: Da sieht man auch, dass wir so als Privé so ein bisschen die Rolle des Einfallstores für die Leute sind.
00:00:07: Die Hamburg besuchen oder Hamburg verlassen und deshalb hat dieser Ort für mich eine besondere Anziehung.
00:00:15: Hör dich sicher!
00:00:17: Der VBG Podcast zum Arbeitsschutz.
00:00:21: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts Hördich sicher.
00:00:24: Heute geht es um die Eröffnung des Priviers in Hamburg, wir sprechen also über die neue Akademie der VBG.
00:00:29: Meine Interviewpartner sind Franziska Krüger und Marcel Dröger von der Vbg.
00:00:33: Schön dass sie beide da sind.
00:00:34: Verstellen Sie sich ganz kurz mal unseren höheren Rennen selber vor!
00:00:37: Ich bin Franziska Krüger und seit Jahrzehntein bei der VWG habe das Projekt der neuen Akadémie lange mitbegleitet und ich bin jetzt seit ein paar Jahren für die Veranstaltung innerhalb des Priviers zuständig.
00:00:50: Ja, mein Name ist Marcel Dröger.
00:00:51: Ich bin Geschäftsführer der VBG Akademien seit fünfzehn Jahren und wir haben jetzt seit einer Woche mit dem Seminarbetrieb hier im Priviere gestartet.
00:01:01: In Hamburg ist in den letzten Jahren ja wirklich viel gebaut worden vor allem in der Hafencity Und jetzt eben auch ein gemeinsames Präventionszentrum von BGW und VBg mitten drin in der Hafencity über sechstausend Quadratmeter öffentlich zugängliche Flächen, wo man Arbeits- und Gesundheitsschutz erlebbar machen kann.
00:01:16: Das Wort ist ein bisschen sperrig – was ist denn das Revier überhaupt?
00:01:19: Der Name klingt für mich so ein bisschen nach Prävention vielleicht und Hafen, Revier oder so bin ich da schon auf dem richtigen Weg!
00:01:26: Also der Begriff Privia setzt sich aus mehreren Begriffen zusammen.
00:01:30: Also Pre für Prevention, der englische Ausdruck für Prävention dann Revier fürs Umfeld.
00:01:36: dieses Privia beinhaltet ja nicht nur den Akademiebetrieb von BGW und VBG sondern beinhaltet auch den Bereich dem Frau Krüger verantwortlich unter den Fittichen hat in Veranstaltungsbereich.
00:01:49: Wir haben Ausstellungsbereiche, die sogenannten Praxiswelten.
00:01:53: Die BGW hat noch das Rückenkolleg und wir werden auch das Zentrum für Individualprävention zusammen mit dem Klinikum Boberg
00:02:00: übernehmen.".
00:02:01: Also ziemlich komplex!
00:02:02: Warum brauchte es überhaupt so einen Ort?
00:02:04: Was will man da anders machen als in der klassischen Akademie?
00:02:07: Erst
00:02:07: mal ging es nur um ein Akademiestandort, auch in Hamburg – in der Stadt wo unsere Zentrale sind.
00:02:13: Das heißt, wir haben dann den Seminarstandort im Sachsen-Anhalt Schloss Storkauer verlagert nach Hamburg.
00:02:19: Und nach und nach kamen auch die Idee einen Veranstaltungsbereich zu kreieren weil man das gesamte Thema Prävention praxisnah machen wollte, erlebnisgerechter machen wollte für allen Dingen für die Öffentlichkeit zugänglich machen wollte und auch den Wunsch hatten dass der Mensch der eigentlich mit dem Thema Prrävention vielleicht nicht viel zu tun hat diese Themen auf Interessante Art und Weise nahe gebracht wird.
00:02:44: Genau, also das Priviersen Ort für praxisnahe Wissensvermittlung der Prävention.
00:02:49: Also hier geht es um ein Erlebnis um das Gegenseitige Begegnen wo heimt nicht nur in Teilnehmern und Fachkräften für Arbeitssicherheit das Thema Präventions näher gelegt sondern womit wir auch die Breite Öffnlichkeit erreichen möchten.
00:03:02: Für mich klingt es ja auch besonders spannend wenn ich überlege ich baue etwas was eben mein Prävenzionszentrum sein soll wo ich als VBG das Ganze in die Hand nehme.
00:03:10: Muss ich da dann schon ganz anders bauen?
00:03:12: Also denkt man da anders, muss man vielleicht selber beim Bauen schon darauf achten eben dass das Präventionszentrum wird und natürlich auch das Thema Barrierefreiheit zum Beispiel sind wie welche Rolle haben diese Themen gespielt.
00:03:22: Das überhaupt zu planen und zu bauen?
00:03:24: Das Thema Barrierefreiheit spielt im Priviere eine sehr große Rolle.
00:03:28: Wir haben zum Beispiel das taktile Leitsystem vom Bahnhofsvorgplatz in das Gebäude weitergeführt, wir haben zusammen mit dem Fraunhofer Institut eine Indoor-Navigationsapp entwickelt wo es ab blind Menschen möglich ist das Privia zu erfahren und sich immer auch das Gebärdes fortzuführen.
00:03:45: Wir werden auch in unseren Praxiswelten, für Leute mit Hör-Einschränkungen angeboten haben.
00:03:52: Unsere Seminarräume und der Veranstaltungszaal ist mit einer inutiven Audioanlage ausgestattet so dass sich die Teilnehmer selbstständig mit ihrem Hörgewicht koppeln können und den Dozenten bzw.
00:04:04: den Veranstaltungskreferenten gut folgen können.
00:04:08: Und wir achten natürlich auf Farbgebung, dass es kontrastreich gestaltet ist.
00:04:14: Es ist selbstverständlich für den Rollstuhlfahrer alles barrierefrei ausgelegt.
00:04:18: Wir haben barrierenfreie Übernachtungszimmer und auch so kann sich Menschen mit der Einträchtigung freiem Gebäude
00:04:24: bewegen.".
00:04:26: Also zeigt man schon ein bisschen als Gebäudete das Thema?
00:04:28: Jetzt war am Freitag die Eröffnung.
00:04:30: vielleicht können Sie uns da noch ein bisschen mitnehmen.
00:04:32: was ist da so passiert?
00:04:33: wie war das so?
00:04:34: wie waren die Eindrücke?
00:04:35: Also wir haben die Eröffnung sehr feierlich gestaltet.
00:04:37: Wir hatten Vertretern aus den Häusern, aus der Politik und aus der Presse dort.
00:04:42: Wir haben viel Wert auf den packlichen Austauschgelegten.
00:04:44: natürlich haben wir einmal durch die Bauphasen geführt.
00:04:47: wie das Gebäude entstanden ist hat ein fachliche Diskussion zu Präventionsarbeit bei uns auf der Bühne in Form einer Podiumsdiskussion.
00:04:55: für gute Unterhaltung hat noch eine inklusive Band gesorgt die die Teilnehmer begrüßt haben, zwischendurch unterhalten und noch mal am Ende der Veranstaltung zum Abschluss eingestimmt haben.
00:05:06: Bevor man dann hinausgegangen ist in das Foyer und das Gebäude noch ein bisschen auf sich wirken lassen konnte im Form von Hausführung, die wir dann in kleinen Gruppen durchgeführt haben so dass die Teilhörnehmer auch nochmal ganz genau das Gebärde kennenlernen konnten und ihre Fragen in kleinere Runde stellen
00:05:23: konnten
00:05:24: an wie Leute die da durchgeführten
00:05:26: Als wir im Buddha Strauß an verschiedensten eindrücken, wie war denn das Feedback?
00:05:30: Also was haben die so gesagt?
00:05:31: Das Feedback war sehr positiv.
00:05:34: Wir haben ja auch einige Gruppen durch das Gebäude geführt und haben die Bereiche gezeigt.
00:05:39: Insbesondere als man ein bisschen näher dann die Leute rankam, weil es waren ich glaube acht.
00:05:44: Kleingruppen mit jeweils acht bis zehn Menschen, da ist man natürlich noch mehr ins Gespräch gekommen.
00:05:50: Weil man auch direkt in den Zimmern war, direkt in der Praxiswelt war und in verschiedenen Bereichen des Priviers.
00:05:56: Wir haben auch nach der Veranstaltung noch Mails bekommen dass die Leute total begeistert waren.
00:06:02: Also der Senator aus Hamburg, der sagte er sei es wäre ein Peek gewesen und der wär total geflasht gewesen hat einen anderen Begriff genannt.
00:06:10: Hat das genannt?
00:06:11: Er war Crash und Peek also Crash ist ja das Jugendwort für überwältigt verliebt sein und dass wir mit dem Gebäude den Peek, also die Spitze erreicht haben.
00:06:21: Also jetzt bin ich neugierig geworden.
00:06:23: Nehmen wir doch mal die Hörerinnen und Hörern mit, wenn sie uns jetzt mal das Privier praktisch zeigen wollen würden welche drei Stationen würden wir uns anschauen?
00:06:30: Wir sollten uns mit Sicherheit den Veranstaltungsbereich anschauen.
00:06:34: Wir sollten aber auch das ganze Gebäude auf die Leute wirken lassen weil es wirklich überwältigend ist wenn Sie reinkommen von der Kombüse so heißt das Restaurant hoch übers Erlebnisband Hinschauen, weil dieser Raum sehr lichtdurchflutet ist sehr großzügig.
00:06:50: Sehr hoch ist und das ist das was die Leute wohl als erstes beeindruckt also dieser Bereich der Veranstaltungsbereich unnatürlich auch die Praxiswelten weil da die Menschen die Möglichkeit haben Themen der Prävention nicht nur theoretisch sondern auch haptisch zu erleben.
00:07:05: Also wir können selber Dinge lernen, wie man zum Beispiel richtig schwere Lasten hebt.
00:07:10: Das fängt mit dem Mineralbasterkasten an und geht bis hin zum Pflegebereich.
00:07:15: das ist ja insbesondere für die Mitgliedsunternehmen unseres Partners der BGW wichtig dass diese Themen dann auch für die Öffentlichkeit behandelt werden.
00:07:23: So wie ein Fitnessstudio nur für konkrete Arbeitsthemen sozusagen.
00:07:27: Genau, so kann man es sagen.
00:07:29: Haben Sie einen persönlichen Lieblingsort im Haus?
00:07:31: Also ich finde tatsächlich das Erlebnisband, dass Herr Dröger gerade beschrieben hat sehr schönes ist ein lichtdurchflütter Raum der über drei Etagen also übers Warfgeschoss, Erdgeschoss ins erste Obergeschoss eine offene Treppen- und Rampenanlage mit Sitzstufen die zum Verweilen, zum Austausch und auch um dieses Gebäude zu erleben wunderbar geeignet ist einfach einzutauschen in dieser Grandgespräche und wie Prävention mit Mal erlebbar wird.
00:07:58: Und die Menschen es mit Leben auch füllen.
00:08:01: Mein Lieblingsraum sind tatsächlich die Räume, die zu meinem Verantwortungsbereich gehören – die Seminarräume.
00:08:07: Wir haben da einen Seminarraum den Raum Rügen und das ist so mein Liebligsort im Priviere.
00:08:13: Jetzt hat sie gerade gesagt der Raum Rücken.
00:08:15: also ich kenne es jetzt nur als Insel.
00:08:17: warum ist das für Sie ihr Lieblinsort?
00:08:19: Ja, wir haben die Seminarräume ja alle nach Ost- und Nordfriesischen Inseln genannt.
00:08:24: Und der Raum Rügen zeichnet sich insbesondere dadurch aus dass zwei Fensterfronten einmal auf die Elbe und auf die Ellbrücken gehen und da sieht man auch das wir so als privier so ein bisschen die Rolle auch des Einfallstores für die Leute sind Die Hamburg besuchen oder Hamburg verlassen und deshalb hat dieser Ort für mich eine besondere Anziehung.
00:08:43: Okay, dann schauen wir mal was die Leute erleben können.
00:08:45: Was für Angebote und Veranstaltungen gibt es denn jetzt aktuell in der Akademie Hamburg im Privier?
00:08:50: Also bei Veranstaltung sind wir aktuell noch bei vielen Sitzung- und Konferenzveranstaltungs, die wir durchführen.
00:08:57: aber da werden wir natürlich jetzt in den kommenden Wochen, Monaten Präventionsveranstaltung mit dem Schwerpunkt psychische Gesundheit Gewaltprävention sowie Digitalisierung Arbeit vier Punkt Null entwickeln Und diese werden auch über die Webseite der VWG oder die vom Privieren.
00:09:14: Wie viele Leute können denn da gleichzeitig arbeiten und lernen und Veranstaltungen besuchen?
00:09:18: Im Veranstaltungssaal können wir bis zu dreieinhalb Personen als unsere Gäste begrüßen.
00:09:23: Natürlich zählt ja das Personal mit drin, also wir sind da locker immer bei zweiundetachzig Teilnehmer die wir dort begrüssen können.
00:09:29: uns im Seminarbereich kann halt ruhiger was sagen.
00:09:32: Ja, im Seminarbereich haben BGB und VBG jeweils vier Züge.
00:09:36: Einzug sind in der Regel achtzehn Teilnehmenden und zwei Dozentinnen und Dozenten.
00:09:41: Und davon hat jede BG vier Zügen.
00:09:44: Das heißt also man kann ungefähr von hundertsechzig Leuten bei Verlast reden die wir dann haben.
00:09:49: Spannend!
00:09:50: Wenn ich da jetzt teilnehmen möchte wenn ich ins Revier kommen möchte wie mache ich das?
00:09:53: Wir sind ein offenes Gebäude.
00:09:55: Also sie erreichen uns wunderbar mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren bis zu... U- und S-Bahn Station Elbbrücken.
00:10:02: Und gelangen dann in wenigen Medien direkt im Privier, können dort dieses Erlebnisband an die Kombüse auch in die Praxiswelten direkt erleben.
00:10:10: Wir sind ein offenes Gebäude für Hamburg und Umgebung!
00:10:13: Und auch ganz Deutschland, wenn man hier ist.
00:10:15: Bei
00:10:15: Seminaren ist es so dass da natürlich der übliche Buchungsweg eingehalten werden muss.
00:10:20: also so offen sind wir jetzt nicht das die Leute rein spazieren kann und sagen können ich würde gerne drei Tage hier bleiben und Seminar machen und das ganze Paket läuft alles über die normalen Buchungsportale.
00:10:31: Das ist wie bei den anderen Standorten
00:10:33: Also auf jeden Fall ein gigantisches Potenzial an einem wunderbaren Ort mit einer ganz neuen Art der Umsetzung.
00:10:38: Bin ich selber schon sehr gespannt, wenn wir mal bisschen in die Zukunft blicken wollen.
00:10:41: Frau Küger wo sehen Sie denn die Veranstaltungen imprevieren?
00:10:44: Wenn sich das ein bisschen eingearbeitet hat so in fünf Jahren vielleicht.
00:10:47: Dann wollen wir natürlich einen zweithabenden oder zwei bis drei Tagen die Woche Gäste hier impreviert zur Präventionsveranstaltung begrüßen können.
00:10:56: dann soll der Raum mit Leben gefüllt sein sollen Teilnehmer rausgehen und zum Weiterdenken animiert werden.
00:11:03: Trägern wir wollen, sagen okay denkt über eine gewisse Situation nach und besucht uns imprevieren.
00:11:08: Und wo steht die Akademie Hamburgerdrüge?
00:11:11: Nach Corona und in dann gezwungenermaßen aufkommenden Onlineformaten sind wir als VBG jetzt in der Zeit, wo wir im Bereich der Präsenzimilare gucken müssen dass mit der Zeit gehen, das machen wir sowieso schon durch Entwicklung neuer Seminarkonzepte.
00:11:28: Aber gerade unter diesem Druck der Konkurrenz mit Online-Formaten die wir natürlich auch zum Teil selber anbieten ist es schon so dass wir durch die Praxiswelten die ja auch in den Seminarablauf integriert werden einfach eine neue Facette bilden oder anbieten, die die Seminare noch attraktiver macht.
00:11:45: Noch für die Leute in der Realität schneller anwendbar.
00:11:49: und wir müssen uns diese Schwierigkeit stellen dass wir die Präsenzeminare auch weiterhin in dem Umfang durchführen können wie in den letzten vierzig Jahren wie es bei der VBG erfolgt ist.
00:12:00: Gibt es denn da auch neue Themen, die jetzt gerade so durch die letzten Umweltsungen dazugekommen sind?
00:12:05: Stichwort KI zum Beispiel.
00:12:07: Ja sie werden langsam integriert in die Seminare aber das geht nicht ganz so schnell wie man sich das wünscht.
00:12:14: Aber Sie haben recht, das sind die Dinge, die wir angehen müssen.
00:12:17: Denn wir müssen da einfach mit der Zeit gehen und das ist uns auch bewusst.
00:12:21: Und das wird in den jeweiligen Projektgruppen so
00:12:24: gemacht.".
00:12:24: Dann bleibt mir nur noch vielen Dank zu sagen für diesen Einblick in das Privier.
00:12:28: Ich finde selber sehr gespannt es dann mal zu besuchen und laden denn natürlich alle unsere Hörerinnen und Hörern dazu ein und wünsche Ihnen dann natürlich noch einen schönen weiteren Einstieg in die Woche heute!
00:12:36: Vielen Dank!
00:12:43: der E-Mailadresse podcastatvbg.de sowie in den Shownotes für jeden einzelnen Podcast.