Hör Dich sicher!

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Der VBG Podcast zum Arbeitsschutz

Teilhabe am Leben nach einem Unfall – die VBG prämiert best practise

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Dr. Ines Buchholz und Myriam Buske erklären uns den Teilhabepreis der VBG.
Was bedeutet Teilhabe überhaupt? Wieso vergibt die VBG diesen Preis?
Im Interview beantworten die beiden Reha-Expertinnen der VBG viele Fragen rund um diesen Preis. Welche Kriterien sind ausschlaggebend, wer kann sich bewerben und was gibt es zu gewinnen? Hierzu erhalten wir Antworten und wertvolle Tipps.

Im zweiten Teil des Podcast lernen Sie zwei Gewinner des Preises 2021 kennen, die herausragend zur gelungenen Teilhabe beigetragen haben.

Haben Sie auch gute Beispiele für Teilhabe nach einem Unfall? Dann bewerben Sie sich jetzt!

„Digitale Informationsüberlastung bei der Arbeit.“

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Haben Sie schon einmal etwas von „zoom fatigue“ gehört?
Dieses Phänomen und vieles mehr wird Ihnen in dieser Folge von unserer heutigen Expertin erläutert. Annika Piecha (Arbeits- und Organisationspsychologin der VBG) ist Expertin in dem Thema „Informationsüberlastung bei der Arbeit mit digitalen Informations- und Kommunikationsmedien“. Sie schafft es in dem Beitrag präzise und anschaulich die Merkmale, mögliche Ursachen und auch präventive Maßnahmen zu benennen und erläutern. Durch ihre Beispiele aus der Praxis wird deutlich wie aktuell, hochbrisant und allgegenwärtig das Thema ist. Befragungen zeigen, dass sich eine steigende Anzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch ihre digitalen Arbeitsmittel und Kommunikationsmittel überfordert bzw. negativ beansprucht fühlen.
Wenn Sie wissen möchten, was sie selbst als Mitarbeitender oder auch als Führungskraft dagegen tun können, hören Sie rein.

Ist Ihr Unternehmen bereit für die Digitalisierung? Nutzen von Reifegradmodellen in der digitalen Transformation.

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Cem Aydin (Referent Risikomanagement der VBG) referiert über den Einsatz von Reifegrad-Modellen bei der Einordnung von Unternehmen bezüglich der digitalen Transformierung. Er verdeutlicht präzise sowie mit praktischen Beispielen untermalt den Sinn und Nutzen von Reifegrad-Modellen. Anhand des eigenentwickelten Würfels beschreibt Herr Aydin die verschiedenen Dimensionen der digitalen Transformation.
Im digitalen Transformationsprozess geht es um mehr als z.B. den Einsatz von Informationstechnologien, da Ziel eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Transformationsprozesses ist. Der Würfel dient dabei als „Werkzeug“ um die individuelle digitale Unternehmensreife besser abbilden zu können und den digitalen Ist-Zustand eines Unternehmens zu verbildlichen.
Direkt im Anschluss gibt es noch Tipps für die Erstellung von Checklisten zur Erhebung der digitalen Reife eines Unternehmens.

Gefährdungsfaktor Mensch: Gewalt in der Arbeitswelt.

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Unsere heutige Folge hält den Focus auf ein Thema, das sich vielleicht erst im zweiten Augenblick mit der gesetzlichen Unfallversicherung in Verbindungen bringen lässt – Aggression und Gewalt im Kundenkontakt. Tobias Belz, Leiter des DGUV – Sachgebiets Beschäftigungsfähigkeit sowie Koordinator des Präventionsfeld Gesundheit mit System der VBG, ist unser heutiger Experte.
Das Aachener Modell, mit seinen vier Stufen der Gewaltausprägung, dienst als wissenschaftliches Erklärungsmodell und macht deutlich wo Gewalt beginnt und in welchen Formen und Ausprägungen es auftreten kann. In ihrem Unternehmen kann es als Hilfsmittel dienen um die Ist-Situation zu analysieren und unternehmensinterne Grenzen zu definieren. Herr Belz verdeutlicht an Beispielen aus der Praxis, dass es Branchen gibt, in denen es häufiger zu Gewaltvorfällen kommt. Weiter werden präventive Handlungsempfehlungen vorgestellt und ein Einblick über die Vielzahl von Maßnahmen gegeben.

Keine Regel ohne Abweichung und die Frage: Was dann?

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Christian Pangert von der VBG und Dr. Annette Gebauer sprechen
über Chancen von Regeln. Was wären wir ohne Regeln? Wie sinnvoll ist es Spielräume auszunutzen? Wie können dadurch Präventionsprozesse positiv beeinflusst werden? Müssen Regeln immer einen negativen Touch haben?

Frau Gebauer setzt sich als systemische Organisationsberaterin schon lange mit diesen Fragen auseinander. Im Gespräch wird deutlich: Regeln haben viele Vorteile und informelle Regelauslegungen hat etwas Hochfunktionelles.
Das Resümee am Ende: Regeln sind wichtig und bieten große Chancen. Wenn sie eine normative Spannbreite haben, können dadurch Veränderungsprozesse angestoßen werden.
Mit praktischen Tipps für die Zuhörenden für eine verbesserte Fehlerkultur.
Vielleicht nutzen sie in Zukunft Fehler als Chance Neues zu entwickeln!

Corona-Schutzimpfung als wirksamstes Mittel gegen die Pandemie

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In unser heutigen Folge tauschen sich Katrin Degenhardt (freiberufliche Moderatorin) und Dr. Jens Petersen (Leitung Arbeitsmedizin) im Rahmen des Forums der Branche Sicherungsdienstleistung darüber aus, welche Rolle der Unternehmer / die Unternehmerin bei der Bekämpfung der Pandemie einnehmen kann.
Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die neuen Regeln der novellierten Arbeitsschutzverordnung in die betrieblichen Abläufe zu integrieren sind. Als Arbeitsgrundlage dafür wird, wie auch in der Vergangenheit, die Gefährdungsbeurteilung genutzt. Im Mittelpunkt der Überlegungen rund um die Corona-Schutzmaßnahmen steht die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Aktuelle Entscheidungen, die in den Unternehmen getroffen werden, sind z.B. das Umsetzen der 2-G oder 3-G Regelung.
Auch wurden die Arbeitgeber/Arbeitgeberinnen im Zuge der Novellierung direkt angesprochen. Es geht darum, die Impfbereitschaft der Beschäftigten im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu stärken. Möglichkeiten dafür könnten z.B. eine Freistellung von der Arbeit sein, um den Impftermin wahrzunehmen oder auch Informationsmaterialien rund um die Corona-Schutzimpfung zur Verfügung zu stellen.
Abschließend erläutert Herr Dr. Petersen, inwiefern Corona als Arbeitsunfall bzw. Berufskrankheit angezeigt und auch anerkannt werden kann.

Stressoren und Ressourcen in Unternehmen der beruflichen Bildung

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In der aktuellen Folge berichten Romy Krug und Melanie Göllner der VBG über die Heterogenität der Unternehmen der beruflichen Bildung und über die psychischen Belastungen sowie der positiven wie negativen psychischen Auswirkungen. Für den Hörer überraschend sind dabei die Vielseitigkeit der Branche sowie die hohe Anzahl der versicherten Unternehmen mit ihren Beschäftigten. Außerdem wird deutlich, dass der Begriff psychische Belastungen in dem Kontext bzw.in dem wissenschaftlichen Bereich der Arbeitspsychologie als neutral gewertet wird, nicht wie alltagssprachliche mit negativer Wertung. Maria Klotz des IAG der DGUV stellt anschließend Ergebnisse der durchgeführten Studie vor und erklärt präzise den Aufbau der qualitativen Untersuchung.
Matthias Sopp (Geschäftsbereichsleiter der Handwerkskammer der Pfalz) kann von der praktischen Umsetzung berichten. Er war involviert bei der Erhebung der psychischen Belastungen. Bei einer anonymen Befragung der Mitarbeiter über das Intranet, gab es – mit über 80% - eine erhebliche Beteiligung der Mitarbeiter. Relevante Ressourcen und Stressoren wurden bestimmt. In einem darauffolgenden Workshop wurden passende Maßnahmen abgeleitet. Aus dem Kollegium gibt es positives Feedback und eine systematische Erhebung der Ergebnisse wird folgen.

Pflichten und Chancen: Unternehmerverantwortung im Arbeitsschutz

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Mittlerweile sind 750 Minuten Podcast „Hör Dich sicher“ online gegangen, Zeit konkret die Verantwortungen des Unternehmers im Detail zu besprechen. Alle Arbeitnehmer sind in der gesetzlichen Unfallversicherung durch ihren Arbeitgeber pflichtversichert. Doch was muss der Arbeitgeber dafür tun?

Christoph Stein (Leitung Arbeitssicherheit, VBG Hamburg) und Sandra Noordmann (Leiterin Abteilung Beitrag VBG, Ressort Beitrag, Finanzen und zentrale Dienste) erklären kompetent und verbindlich was der Unternehmer alles beachten muss, wenn es um Meldungen an die VBG geht. Und so kann aus den Pflichten gegenüber der VBG durchaus eine Chance werden für einen gelebten Arbeitsschutz im Unternehmen.

Sicherheit und Gesundheit als Teil der Unternehmenskultur

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Unternehmenskultur zeichnet sich durch gemeinsame Werte und Normen aus. Diese prägen wiederum unser Verhalten. Will man die Kultur im Unternehmen verändern, braucht es auch beim Thema Sicherheit und Gesundheit Führungskräfte, die mit gutem Beispiel voran gehen. Tragen sie zum Beispiel ihre persönliche Schutzausrüstung beim Gang durch die Produktionshallen? Ermöglichen sie einen konstruktiven Umgang mit Fehlern?
In dieser Folge beschäftigen sich Dr. Melanie Göllner und Thomas Illger von der VBG mit der Frage, wie sich die Entwicklung der Unternehmenskultur beeinflussen lässt. Unser Expertenteam gibt einige wertvolle Hinweise, was man tun und was man lieber lassen sollte.

Lust auf Kultur? – Fachkräfte für Arbeitssicherheit inmitten des Kulturwandels.

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Unsere heutigen Experten Ines Kohl (Arbeitspsychologin, VBG Mainz) und Rolf Maluck (Dozent, VBG Gevelinghausen) erläutern sehr anschaulich was unter Unternehmenskultur zu verstehen ist und welche Rollen die Werte und Normen der Einzelnen, aber auch die unternehmensinternen Werte und Normen, dabei spielen. Daraus lassen sich Anforderungen an die Fachkraft für Arbeitssicherheit ableiten, die über die geforderte technisch-fachliche Kompetenz hinausragen. Unsere Experten können bestätigen, dass das stereotype Bild der typischen Fachkraft für Arbeitssicherheit in den Unternehmen bzw. in der Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit nicht mehr gänzlich zutreffend ist. Grundlage dafür wird der in unserer Folge beschriebene Rollenwechsel bzw. Kulturwandel sein. Ein Geheimrezept, wie und wo Sie die passende Fachkraft für Arbeitssicherheit finden – können wir Ihnen leider nicht geben aber gute Anhaltspunkte um zu prüfen, was „Passende Fachkraft für Arbeitssicherheit“ für das einzelne Unternehmen meint.

Sie möchten umfassende Informationen zu Präventionskultur schriftlich erhalten? Wenn Sie uns bis zum 13.08.2021 eine E-Mail mit dem Betreff „Podcast“ schreiben an kommmitmensch@vbg.de, erhalten Sie Mitte August 2021 zahlreiche Unterlagen und kleine Überraschung kostenfrei zugeschickt.

Über diesen Podcast

Der Arbeitsschutz-Podcast informiert regelmäßig über die neuesten Entwicklungen rund um die Sicherheit im beruflichen Umfeld. Von der Prävention über Schulungen und Kurse bis hin zur Gefährdungsanalyse und konkreten Vorsorgeplanung kümmert sich die VBG um ihre Kunden. Wir klären auch Fragen zu aktuellen Problemen wie zum Beispiel zur Corona-Krise. Was ist Pandemie-Plan, wie funktioniert Hygiene, was muss ich bei der Arbeit zu Hause beachten? Zu diesen und vielen weiteren Fragen geben kompetente Ansprechpartner die richtigen Antworten und sorgen für Rechtssicherheit und Klarheit.

von und mit Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG)

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